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Mal wieder was neues ^^

Huhu alle mit einander ^^ tja irgendwie bin ich wohl etwas faul geworden in letzter zeit ^^' tut mir echt leid ... naja hab zur zeit etwas stress. bin meist alleine daheim das heißt muss mich um das ganze haus kümmern. dann schreib ich auch noch klausuren und auch so ist schule recht stressig nyo dann hab ich ja auch noch immer training ^^

klar eigentlich bleibt da schon noch zeit übrig nur manchmal hab ich auch einfach keine lust zu schreiben aber ich versuch mich zu bessern ^^ 

tja ansonsten gehts mir super ^^ bin total happy und schule läuft auch gut bis jetzt noch keine klausur verhauen =)
aber ich vermiss mein schatzi >_< ich liebe sie so sehr *schwärm* ich könnte stundenlang von ihr erzählen oder an sie denken ... leider seh ich sie erst in 2 wochen wieder oder vielleicht sogar noch später T_T

Aber naja ich bin so froh das ich sie habe und sie bedeutet mit so viel da kann ich auch warten >.< für mein schatzi würd ich sogut wie alles tun

Ja was gibts sonst noch so? Nunja langsam fängt ja die weihnachtszeit an ^^ also mir geht gehörig auf den nerv dieses jahr weil noch kein wirkliches weihnachtsfeeling da ist nur konsumstress .... ich muss ja auch noch geschenke kaufen *drop* ich weiß net mal was ich schenken soll... ach naja das wird schon werden ^^

also dann bis demnächst Fattü 

2.12.06 22:45, kommentieren

Samsas Traum - Angst

Sie fragen mich, was Angst ist ? Angst kann sehr vieles sein.
Angst ist, wenn Sie nur sehr langsam wach werden;
bevor Sie aufstehen liegen Sie einfach nur da und starren in den Raum.

Über Ihrer Netzhaut liegt ein milchiger Film, der Ihre Umwelt weich zeichnet.
Das verhaßte Licht des neuen Tages dringt durch ein Fenster während Sie
langsam beginnen, Ihren Körper wahrzunehmen. Angst ist auch,
wenn Sie eine ganze Weile dafür brauchen, Ihre Gedanken in Bewegung
zu versetzen. Angst ist, wenn Sie weder wissen, welcher Tag es ist, noch
was Sie gestern und am Abend zuvor getan haben. Als Sie alle Ordner und
Schubladen Ihres Gehirns danach durchsucht haben und endlich fündig
geworden sind, fällt Ihnen augenblicklich, wenn nicht sogar gleichzeitig ein,
welche angsteinflößenden und unangenehmen Aufgaben Sie auch heute
wieder zu bewältigen haben werden. Während Sie aufstehen,
sind Sie von ständig zunehmender Angst umgeben;
Ihnen bleibt nichts anderes übrig, als sie einzuatmen.
Die nächste Station der Angst begegnet Ihnen im Badezimmer.
Sie blicken in den Spiegel und sehen ein Gesicht, das Sie kaum kennen.
Mit lebensmüden, aufgequollenen Augen schaut Sie ein Fremder an;
fettige Harre, grobporige, schuppige Haut, unrasiert.
Als dieser Fremde unter die Dusche tritt, bemerkt er,
daß sein Körper nicht mehr so aussieht, wie er ihn in Erinnerung hatte;
daß er nicht mehr im Besitz des Körpers ist, den er gerne hätte.
Angst ist, wenn Sie sich selbst nicht schön finden:
wenn Sie dick und weiß sind und Sie sich in Ihrer Haut nicht wohl fühlen.
Die bleichen Hände, die den verkalkten, matten Duschhahn aufdrehen,
beginnen unter dem kalten Wasser eine lila Färbung anzunehmen.
Angewidert reiben Sie den schwammigen Körper mit Seife ein und fühlen
sich dabei, als würden Sie eine Qualle streicheln. Nachdem Sie alle Rituale,
die zum traditionellen Beginn eines Tages notwendig sind ausgeübt haben
und das Höchstmaß an Funktionalität von Körper und Geist
wiederhergestellt ist, erreichen Sie den Höhepunkt des Tages
mittels des Dramas um die erst Zigarette am Morgen.
Bringen Sie es hinter sich. Nach drei Zügen sind Sie schonungslos im
Depressionsholocaust verloren. Die Probleme, hauptsächlich solche,
die Sie sich selbst konstruiert haben, sausen ihnen wie
Maschinengewehrsalven um die Ohren. Orgasmen aus Existenzängsten,
Geldnöten, Beziehungskrisen, unfreundlichen Mitmenschen,
bürokratiegetränkten Behördengängen und Termindruck schreien
Ihnen von beiden Seiten um die Ohren, so daß Sie sich eine Kugel
durch den Kopf schießen möchten, um dem ganzen Fiasko ein
angemessenes Ende zu bereiten. Nach viereinhalb Minuten hört der Spuk
so schnell auf, wie er begonnen hat. Der Glimmstengel erlischt
im Aschenbecher. Zusammenfassend würde ich sagen,
daß Angst ein sehr großer Bestandteil meines Leben ist;
besser gesagt: geworden ist.


7.12.06 21:12, kommentieren